Vor der Behandlung

Idealerweise liegt eine Diagnose (Behandlungsplan) des Tierarztes vor. Rücksprachen mit dem Tierarzt sind nötig.
Die Hundephysiotherapie ersetzt nicht die tierärztliche Diagnose und Behandlung. 


Erstgespräch / Der erste Besuch

Erhebung eines detaillierten Anfangsbefundes mit Fragen zu Ihrem Hund.
Es folgt eine orthopädische und ggf. neurologische Untersuchung mit Gangbildanalyse, Schmerzlokalisation, Muskelstatus, Gelenkbeweglichkeit etc.
Besprechung der Therapieform, Behandlungsintervalle, Ziele und Hausaufgaben.
Bereits beim ersten Besuch erhalten Sie Tipps für den "Hundealltag".
Kurze Behandlung zum Kennenlernen. 
Dauer: ca. 60 min. 

Die Behandlung 
Die besprochenen Therapieformen kommen zum Einsatz.
Ängstliche Tiere brauchen mehr Zeit - Vertrauen ist wichtig!
Ihre Anwesenheit während der Therapie ist erforderlich, um Ihrem Tier Sicherheit zu geben.  
Die Therapie wird individuell auf Ihren Hund abgestimmt, abhängig von - Beschwerdebild,    
               - Befinden Ihres Hundes      
               - der tierärztlichen Diagnose. 


Der Physiotherapeut behandelt Ihren Hund mit verschiedenen Techniken, Elektrotherapie oder Gerätetherapie.

Zur Unterstützung der Therapie werden dem Besitzer zusätzliche Übungen gezeigt. Diese Hausaufgaben sind wichtig für eine schnellere Mobilität Ihres Hundes. Die Mitarbeit des Besitzers ist entscheidend und stärkt die Beziehung zwischen Hund und Mensch. Der Besitzer lernt, wie er seinen „kranken“ oder „alten“ Hund körperlich und geistig beschäftigen kann. Diese Abwechslung im „Hunde-Alltag" kann die Mobilität des Hundes fördern, besonders bei älteren oder handicap-Hunden, und dient auch der Prävention. 

Bitte geben Sie Ihrem Tier 1 1/2 Stunden vor dem Termin zur Hundephysiotherapie kein Futter!
Dies ist wichtig, um das Risiko einer Magendrehung zu vermeiden!